Frohes neues! So würde ich immer ins neue Jahr starten
Ein Bild von mir als Foto des Tages auf dem mittlerweile bekannten Hochzeitsportal für Fotografen in ganz Deutschland:

























Die Bilder sind im Rahmen eines Fotoseminars entstanden, an dieser Stelle vielen Dank an das Paar!
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Die Hochzeit war mal wieder eine neue Erfahrung für mich. Evgenij, ein Kollege und Freund von mir, mit dem wir schon einige Hochzeiten begleitet haben, stand plötzlich vor der Kamera als Bräutigam
Evgenij ist ein sehr erfahrener und talentierter Videograph – meiner Meinung nach einer der besten deutschlandweit – der sich mit der Materie bestens auskennt. Demensprechend habe ich mich wirklich gefreut, dass ich für seine Hochzeit ausgewählt wurde. So ist die kurze Serie entstanden:








































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Puuhhh! Das war definitiv Die Hochzeit des Jahres, was die Partystimmung angeht! Angefangen noch ganz entspannt mit Weißbier und Weißwurstfrühstück in Ismaning, ging es dann ziemlich rasant nach München für ein Paar Porträts in der Altstadt und von dort aus zurück in die Kirche. Nach der Trauung erwartete mich eine Party, die ihresgleichen sucht – am liebsten hätte ich die Kamera weggelegt und mitgefeiert. Ich habe noch nie erlebt, dass ausnahmslos alle Gäste bereits am Nachmittag auf den Tischen tanzen – und ich dachte nach mittlerweile über 100 Hochzeiten habe ich schon alles gesehen – von wegen
Demenstprechend ist daraus die längste Serie im Blog geworden – nehmt’s mir ned übel:






































































Vielen Dank an das liebe Brautpaar! Ihr seid die besten!
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Vor einigen Wochen durfte ich eine traditionelle russische Hochzeit in Nürnberg (Fürth) begleiten. Der Ablauf sowie die Bräuche einer russischen Hochzeit unterscheiden sich in vielen Punkten von klassischen deutschen Hochzeiten, so dass ich als Hochzeitsfotograf immer wieder umdenken und umschalten muss, um überhaupt mitzukommen. Das Tempo auf einer russischen Hochzeit ist enorm weil sie von früh bis spät vollgepackt ist mit einem bestimmten Programm, das ich unten kurz erläutere. Man muss volle 15 Stunden sehr konzentriert dabei sein, sonst verpasst man bestimmt etwas Interessantes.
Um 8-9 Uhr beginnt die Vorbereitung der Braut und des Bräutigam (voneinander getrennt) – an sich übliches Getting Ready, allerdings bei den Eltern und nicht in irgendeinem Hotel. Gleichzeitig wird von Verwandten und Freunden rund um das Elternhaus der Loskauf der Braut vorbereitet: Bräutigam kommt meistens mit seinen Kumpels gegen 10 Uhr an und möchte die Braut abholen, am Eingang muss er einiges überwinden um SIE erstmal zu sehen. Es werden dem Bräutigam kritische Fragen gestellt, die tiefe Kenntnisse seiner neuen Familie erfordern
– ist er darin nicht fit genug, muss er für jede falsche Antwort zahlen.
Dann geht’s ab zur Kirche (bzw. Standesamt) und nach einem Video- und Fotoshooting beginnt schon gegen 14 Uhr die eigentliche Hochzeit in einer Festhalle. Ein Restaurant reicht meistens nicht aus, da auf eine russische Hochzeit fast immer eine dreistellige Anzahl von Gästen eingeladen ist. Hier übernimmt die Regie eine Moderatorin (“Tamada”), die im Vorfeld jede Stunde genau durchgeplant hat, so dass der Nachmittag und Abend dann nicht weniger intensiv und sehr abwechslungsreich abläuft. Es wird reichlich gegessen – meist hat man eine enorme Auswahl für jeden Geschmack, es werden Reden gehalten, sehr viele Spiele gespielt. Traditionell wird von dem ersten Tanz der Brautschuh von Zigeunern geklaut, so dass die Gäste erstmal etwas spendieren sollen um den Tanz zu genießen. Und ja – es wird reichlich Wodka getrunken, zumindest dann wenn nach einem “Gorko”-Ruf (=bitter) die Gäste das Brautpaar im Stehen anzählen und auf die beiden anstoßen – mindestens 25 Mal am Abend
. In den Pausen sorgt eine Band für Stimmung im Saal, so dass nun wirklich niemand einschläft wie das auf so manch anderer Hochzeit passieren kann (was habe ich schon alles gesehen!). Ein paar Bilder:































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